12.05.2015

PM

Fraktion

BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN / Piraten / Freie Wähler

im Kreistag Ludwigslust-Parchim

 

Pressemitteilung

 

Wir vergiften unsere Lebensgrundlagen!

Kreistagsfraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN / Piraten / Freie Wähler fordert Umdenken in der Agrarpolitik

Der Vortrag vom Sachverständigen des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) im Rahmen der letzten Sitzung des Umweltausschusseses des Kreistages zum Zustand des Oberflächen- und Grundwassers im Kreisgebiet (SVZ berichtete) erfolgte auf Antrag der Fraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN / Piraten / Freie Wähler.

Neben den alarmierenden Zahlen, wonach nur ca. 3 Prozent unserer Gewässer in einem guten Zustand sind, ließ der Referent Dr. Bachor keinen Zweifel daran, dass es einen engen Zusammenhang zwischen expansiver  Landwirtschaft und Wasserqualität gibt. Die  Forderungen nach verschärften Regularien (Düngeverordnung), in der Landwirtschaft die Regeln der „guten fachlichen Praxis“ umzusetzen und Aktionsprogramme mit einem Maßnahmenpaket aufzustellen finden hoffentlich Gehör bei den Entscheidungsträgern aller Ebenen.

Der Sprecher für Umwelt- und Agrarpolitik der Fraktion, Maik Kindler (Grüne) äußerte sich besorgt: „Dieses Thema ist so existenziell für uns und die folgenden Generationen, dass wir es nicht in parteipolitischen Querelen verschleißen dürfen oder einfache Schuldzuweisungen formulieren. Hier müssen alle anpacken, die Mandatsträger von der einfachen Gemeindevertretung bis hin zu den Eurokraten in Brüssel sind hier genauso in der Pflicht wie die Landwirtschaft, egal ob bäuerlich oder industriell orientiert. Erschreckend finde ich, dass hier teilweise schon wieder klassisch technokratisch abgewiegelt wird. Nach dem Motto, wenn das Wasser oben schlecht ist bohren wir eben tiefer anstatt die Ursachen anzugehen.“

Fraktionsvorsitzende Ulrike Seemann-Katz fügt hinzu: „Der Appell des LUNG, private Brunnen unbedingt beproben und kontrollieren zu lassen, sollte Thema im Kreistag werden mit dem Ziel, zunächst die Betroffenen zu informieren und ihnen möglicherweise Unterstützung zukommen zu lassen.“

 

Fraktion

BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN / Piraten / Freie Wähler

im Kreistag Ludwigslust-Parchim

 

Pressemitteilung

 

Wir vergiften unsere Lebensgrundlagen!

Kreistagsfraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN / Piraten / Freie Wähler fordert Umdenken in der Agrarpolitik

Der Vortrag vom Sachverständigen des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) im Rahmen der letzten Sitzung des Umweltausschusseses des Kreistages zum Zustand des Oberflächen- und Grundwassers im Kreisgebiet (SVZ berichtete) erfolgte auf Antrag der Fraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN / Piraten / Freie Wähler.

Neben den alarmierenden Zahlen, wonach nur ca. 3 Prozent unserer Gewässer in einem guten Zustand sind, ließ der Referent Dr. Bachor keinen Zweifel daran, dass es einen engen Zusammenhang zwischen expansiver  Landwirtschaft und Wasserqualität gibt. Die  Forderungen nach verschärften Regularien (Düngeverordnung), in der Landwirtschaft die Regeln der „guten fachlichen Praxis“ umzusetzen und Aktionsprogramme mit einem Maßnahmenpaket aufzustellen finden hoffentlich Gehör bei den Entscheidungsträgern aller Ebenen.

Der Sprecher für Umwelt- und Agrarpolitik der Fraktion, Maik Kindler (Grüne) äußerte sich besorgt: „Dieses Thema ist so existenziell für uns und die folgenden Generationen, dass wir es nicht in parteipolitischen Querelen verschleißen dürfen oder einfache Schuldzuweisungen formulieren. Hier müssen alle anpacken, die Mandatsträger von der einfachen Gemeindevertretung bis hin zu den Eurokraten in Brüssel sind hier genauso in der Pflicht wie die Landwirtschaft, egal ob bäuerlich oder industriell orientiert. Erschreckend finde ich, dass hier teilweise schon wieder klassisch technokratisch abgewiegelt wird. Nach dem Motto, wenn das Wasser oben schlecht ist bohren wir eben tiefer anstatt die Ursachen anzugehen.“

Fraktionsvorsitzende Ulrike Seemann-Katz fügt hinzu: „Der Appell des LUNG, private Brunnen unbedingt beproben und kontrollieren zu lassen, sollte Thema im Kreistag werden mit dem Ziel, zunächst die Betroffenen zu informieren und ihnen möglicherweise Unterstützung zukommen zu lassen.“

 

Fraktion

BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN / Piraten / Freie Wähler

im Kreistag Ludwigslust-Parchim

 

Pressemitteilung

 

Wir vergiften unsere Lebensgrundlagen!

Kreistagsfraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN / Piraten / Freie Wähler fordert Umdenken in der Agrarpolitik

Der Vortrag vom Sachverständigen des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) im Rahmen der letzten Sitzung des Umweltausschusseses des Kreistages zum Zustand des Oberflächen- und Grundwassers im Kreisgebiet (SVZ berichtete) erfolgte auf Antrag der Fraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN / Piraten / Freie Wähler.

Neben den alarmierenden Zahlen, wonach nur ca. 3 Prozent unserer Gewässer in einem guten Zustand sind, ließ der Referent Dr. Bachor keinen Zweifel daran, dass es einen engen Zusammenhang zwischen expansiver  Landwirtschaft und Wasserqualität gibt. Die  Forderungen nach verschärften Regularien (Düngeverordnung), in der Landwirtschaft die Regeln der „guten fachlichen Praxis“ umzusetzen und Aktionsprogramme mit einem Maßnahmenpaket aufzustellen finden hoffentlich Gehör bei den Entscheidungsträgern aller Ebenen.

Der Sprecher für Umwelt- und Agrarpolitik der Fraktion, Maik Kindler (Grüne) äußerte sich besorgt: „Dieses Thema ist so existenziell für uns und die folgenden Generationen, dass wir es nicht in parteipolitischen Querelen verschleißen dürfen oder einfache Schuldzuweisungen formulieren. Hier müssen alle anpacken, die Mandatsträger von der einfachen Gemeindevertretung bis hin zu den Eurokraten in Brüssel sind hier genauso in der Pflicht wie die Landwirtschaft, egal ob bäuerlich oder industriell orientiert. Erschreckend finde ich, dass hier teilweise schon wieder klassisch technokratisch abgewiegelt wird. Nach dem Motto, wenn das Wasser oben schlecht ist bohren wir eben tiefer anstatt die Ursachen anzugehen.“

Fraktionsvorsitzende Ulrike Seemann-Katz fügt hinzu: „Der Appell des LUNG, private Brunnen unbedingt beproben und kontrollieren zu lassen, sollte Thema im Kreistag werden mit dem Ziel, zunächst die Betroffenen zu informieren und ihnen möglicherweise Unterstützung zukommen zu lassen.“

 

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